Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Mittwochnachmittag mit dem armenischen Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan telefoniert. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen nach Angaben der Bundesregierung die Lage im Nahen Osten, der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Folgen für den Südkaukasus.
Gespräch zur Sicherheitslage und zum Südkaukasus
Wie Regierungssprecher Stefan Kornelius mitteilte, tauschten sich die beiden Regierungschefs zur aktuellen Lage im Nahen Osten und zum Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie den Auswirkungen auf den Südkaukasus aus. Der Bundeskanzler habe zu weiteren Schritten im Friedensprozess zwischen Armenien und Aserbaidschan ermutigt und dessen Bedeutung für die regionale Stabilität unterstrichen, so Kornelius.
Chancen für engere Zusammenarbeit
Nach Angaben von Kornelius betonten beide Gesprächspartner die Perspektiven für eine vertiefte Kooperation. „Beide betonten in diesem Zusammenhang die Chancen für den Ausbau der bilateralen Beziehungen und der Beziehungen Armeniens mit der EU“, erklärte der Sprecher der Bundesregierung.